Rub oder Marinade, was passt wann?
Ein trockener Rub bildet beim Grillen eine aromatische Kruste und passt gut zu kurz gebratenem Fleisch wie Steak und Nackensteaks. Eine Marinade zieht ins Fleisch ein und hält es saftig, ideal bei größeren Stücken und längerer Grillzeit. Beides gelingt mit unseren Mischungen, für die Marinade rührst du sie einfach in Öl ein und lässt das Grillgut darin ziehen.
Welche Würze passt zu deinem Grillgut?
Ordne nach Grillgut und gewünschter Geschmacksrichtung.
Wie unterscheiden sich die Grillmischungen?
Die BBQ Rubs bringen kräftige, oft rauchige und leicht süße Noten und eignen sich für Schwein und Rind. Die mediterranen Mischungen setzen auf Kräuter und passen zu Geflügel, Fisch und Gemüse. Wer es puristisch mag, würzt nur mit einem groben Salz und frisch gemahlenem Pfeffer. So findest du für jedes Grillgut die passende Intensität.
Was grillst du womit?
Zu Spareribs und Pulled Pork passt ein süßer BBQ Rub, der beim langen Garen karamellisiert. Zu Steak reicht oft ein grober Steak Pfeffer nach dem Grillen. Hähnchenspieße und Halloumi profitieren von einer mediterranen Marinade mit Gyros oder Grill Spezial. Für die vegetarische Grillrunde würzt du Gemüse, Tofu und Mais mit denselben Mischungen wie das Fleisch.
Wie baust du ein gutes Grillsortiment auf?
Mit einem kräftigen BBQ Rub, einer mediterranen Mischung und einem groben Salz deckst du fast jedes Grillgut ab. Ergänze je nach Vorliebe eine scharfe Note oder eine süße Variante für Ribs. So bist du für Fleisch, Fisch und Gemüse gerüstet, ohne ein ganzes Regal an Einzelgewürzen zu brauchen.
Wie grillst du Gemüse und vegetarische Alternativen richtig?
Gemüse, Tofu und Halloumi profitieren von einer Marinade aus Öl und Gewürzmischung, die vor dem Grillen kurz einzieht. Feste Sorten wie Paprika und Zucchini vertragen direkte Hitze, empfindliche legst du an den Rand. So wird die vegetarische Grillrunde genauso aromatisch wie das Fleisch und niemand kommt zu kurz.
Wie vermeidest du typische Grillfehler beim Würzen?
Ein häufiger Fehler ist zu frühes Salzen empfindlicher Stücke, das Flüssigkeit zieht. Salze daher kurz vor dem Grillen. Zuckerhaltige Rubs verbrennen schnell, deshalb gehören sie eher an den Rand oder auf die indirekte Zone. Trage Marinaden nicht zu dick auf und tupfe überschüssiges Öl ab, damit keine Stichflammen entstehen. Mit diesen Handgriffen bekommst du eine gleichmäßige Kruste und volles Aroma statt verbrannter Stellen.
Wie würzt und marinierst du richtig?
Salze Fleisch am besten kurz vor dem Grillen und gib zuckerhaltige Rubs erst spät dazu, damit nichts verbrennt. Kleinere Stücke brauchen ein bis zwei Stunden Marinierzeit, größere gern über Nacht im Kühlschrank. Weitere Mischungen findest du bei den Gewürzmischungen.
Sind die Grillgewürze auch für Gemüse geeignet?
Ja, die meisten Mischungen passen genauso zu Ofengemüse, Tofu und Halloumi.
Wie lange sollte Fleisch marinieren?
Je nach Größe ein bis zwölf Stunden im Kühlschrank. Kleinere Stücke brauchen weniger Zeit.